Gala

Gloster

Die säuerliche und mäßig saftige Kreuzung aus Glockenapfel und Richard Delicious lässt sich gut lagern, schmeckt von November bis Mai am besten. Das Fruchtfleisch ist mittelfest.

Golden Delicious

Anfangs ist sein Fruchtfleisch fest und knackig, nach einiger Zeit leicht mürbe. Der Geschmack ist süß – aromatisch, was den Zufallssämling aus den USA zum beliebten Tafelapfel macht. Am besten ist er zwischen Oktober und Juli zugreifen.

Idared

Die USA – Kreuzung ist mittelgroß und gut lagerfähig. Der Apfel hat rosa – weißes Fruchtfleisch, wenig Säure und ein schwaches Aroma. Er schmeckt von Januar bis Juli.

Jonagold

Wurde in Amerika aus Golden Delicious und Jonathan gekreuzt. Er schmeckt süß und aromatisch, hat eine feine Säure. Genussreif ist er von Oktober bis Juli.

Gravensteiner

Gehört zu den wenigen „alten Sorten“, die heute noch relativ häufig angebaut werden. Sein typisches Aroma mit dem saftigen Fruchtfleisch macht ihn zu einem gern gegessenen Apfel, der leider nicht zur Lagerung geeignet ist und nach der Ernte im September bis zum Jahresende verzehrt sein sollte.

Alte Sorten

Rotpassermaner, Kaiser Wilhelm, Geflammter Kardinal oder Gestreifte Winterrenette – wem sagt das heute noch etwas? Sie gehören zu den rund 1500 Apfelsorten, die es in Deutschland noch gibt. Doch kommen aus wirtschaftlichen Gründen nur einige Dutzend in den Handel – bis jetzt! Denn das zunehmende Interesse an Bio-Produkten und ökologischem Anbau sorgt dafür, dass auch einige „alte Sorten“ von Vereinen oder in Obstbauversuchsanlagen wieder zunehmend kultiviert werden. Auch Baumschulen und Garten – Versandhäuser haben immer mehr „Alte“ im Angebot.

In Bauerngärten oder auf Streuobstwiesen standen und stehen oft eine ganze Serie von verschiedenen Apfelbäumen. Durch die unterschiedlichen Erntezeiten gab es vom Frühsommer bis in das nächste Frühjahr hinein immer frische Früchte. Zu den frühen Sorten gehört der Weiße Klarapfel, der druckempfindlich und nur kurz haltbar ist. Dagegen wird der Ontarioapfel erst Anfang November pflückreif. Er übersteht Nachtfröste bis minus 5 Grad.

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