Die Sächsische Blütenkönigin Kathleen I.
Ein Beitrag der sächsischen Blütenkönigin Kathleen I.

Der Ursprung des Apfels

Der Apfel kommt ursprünglich aus Zentral- und Westasien und wurde bereits rund 10.00 vor Christus in der Region des heutigen Kasachstans angebaut. Die ehemalige Hauptstadt des Landes heißt Almaty, was übersetzt so viel wie „ Stadt des Apfels “ heißt.

Der Weg nach Europa und in die Welt

Die Frucht kam in der Antike dann über Handelsstraßen nach Süd- und Osteuropa, wo sie von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Da die „ Urform “ des Apfels eher sauer und holzig schmeckte, konnten die kultivierten Äpfel mit Süße und besonderen Fähigkeiten überzeugen.

Die Geschichte führte die schmackhaften Früchte aber noch weiter – so gelangten Sie schließlich aus Asien über Europa in die ganze Welt.

Der Apfel – ein Symbol für Unsterblichkeit

Die alten Völker der Region betteten den Apfel schnell in ihre Kulturen ein – so standen Äpfel beispielsweise bei den Kelten der Geschichte nach symbolisch für Tod und Wiedergeburt und waren bei den Germanen ein Symbol für Unsterblichkeit.
Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation symbolisierte der Apfel die Weltkugel und wurde als sogenannter Reichsapfel bei Krönungszeremonien vom Herrscher in der linken Hand gehalten.

Aber nicht nur die symbolische, sondern auch die landwirtschaftliche Bedeutung des Apfels nahm immer mehr zu: Die Frucht wurde mit den Jahren nahezu in ganz Europa angebaut und steht auf der weltweiten Produktionsliste für Obstarten mittlerweile auf Platz 4. Von allen europäischen Staaten werden in Deutschland die meisten Äpfel verzehrt, rund 25 kg pro Kopf.

Doch woher soll der Apfel kommen? Ist doch klar: aus Sachsen oder Sachsen-Anhalt!

Denn gleich hier auf unseren Plantagen um die Ecke sind sie gereift- nachhaltig angebaut oft nur wenige Stunden vom Feld bis in den Laden unterwegs. Das sieht, riecht man und es schmeckt nach Heimat. Denn Obst um die halbe Welt zu schippern, das kann nicht gut sein- weder für den Apfel noch für das Klima. Das belegen auch die regelmäßigen und amtlichen Kontrollen. So scheiden Sie bei der Bewertung von Frische und Inhaltstoffen, sowie bei den Rückständen von Pflanzenschutzmitteln regelmäßig besser ab als die Importware. Die meisten Obstbauern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt greifen bei der Produktion auf biologisch-biotechnische Maßnahmen zurück. So setzen Sie zu zur Abwehr von Schädlingen Lockstoffe, Fallen und natürliche Gegenspieler also Nützlinge wie Marienkäfer, Schlupfwespe und Co ein. Hier bei unseren Obstbauern bekommt er die Aufmerksamkeit die er braucht. Hier kann er in Ruhe wachsen und ausreichend Inhaltsstoffe für einen gesunden Apfel bilden. Heraus kommt dann genau das was sich die Verbraucher wünschen. Ein heimischer Apfel denn nur der hat eine satte Farbe, ein vortreffliches Aroma und einen ausgezeichneten Geschmack.

Apfelplantagen sind nicht nur ökologisch wichtig und wertvoll, sie prägen unsere Kulturlandschaft und sind als Symbol für unsere Heimat unverzichtbar. Also machen Sie sich auf den Weg und holen Sie sich Ihren Obstvorrat direkt beim Obstbauern aus Sachsen oder Sachsen Anhalt.

Denn die alte Rechnung „Je näher dran, desto besser“ geht immer noch auf.

(Ein Beitrag der sächsischen Blütenkönigin Kathleen I.)

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Der Landesverband „Sächsisches Obst“ e. V. vertritt die Interessen der Obstbaubetriebe in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Angebaut werden Äpfel, Sauerkirschen, Süßkirschen, Pflaumen, Birnen und Beerenobst.

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Tel.: 0351-2 64 10 74
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