ÄpfelBereits Ramses der I. ließ sich täglich einen Korb Äpfel bringen und wusste anscheinend schon damals, dass der Apfel gesund ist. Wissenschaftliche Studien haben zahlreiche positiv wirkende Inhaltstoffe bestätigt. Viele Supermarkt-Äpfel haben jedoch einen entscheidenden Nachteil.

Am Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ oder auf Deutsch: „Ein Apfel am Tag erspart den Doktor“ ist was dran. Aber was genau ist es, das den Apfel so gesund macht? Vor welchen Krankheiten kann uns der regelmäßige Apfelverzehr schützen? Welche Inhaltsstoffe des Apfels machen ihn zur Gesundbombe und sind alle Apfelsorten gleich gehaltvoll?

Der Apfel enthält etwa 30 Vitamine. Doch das haben andere Früchte auch. Einzigartig machen den Apfel andere Dinge.

Der Apfel enthält verschiedene Ballaststoffe. Besonders interessant und wichtig ist das Pektin. Das Pektin hat verschiedene Eigenschaften, es kann zum Beispiel den Durchfall behindern, es kann aber auch eine Verstopfung auflösen und es ist im Stande den Cholesterinspiegel zu senken. Niedriger Cholesterinspiegel bedeutet gleichzeitig ein geringeres Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

Die Mineralstoffe

Doch der Apfel kann noch viel mehr. Ebenso wichtig für unsere Gesundheit sind auch seine zahlreichen Mineralstoffe. Dabei hat der Mineralstoff Kalium eine besondere Funktion. Kalium ist der natürlich Gegenspieler zu Natrium. Die meisten Menschen nehmen grundsätzlich zu viel Natrium zu sich, etwa durch salzhaltiges Essen oder Fertigprodukte. Nimmt der Körper zu viel Natrium auf, entzieht es den Körperzellen Wasser und die natürliche Zellfunktion wird gestört. Es kann langfristig ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck entstehen.
Das Kalium wirkt diesem Prozess entgegen und erhält eine gesunde Körperzelle. Deshalb ist es besonders wichtig auf eine ausreichende Kaliumzufuhr zu achten. Der Apfel enthält relativ viel Kalium.

Die sekundären Pflanzenstoffe

Zum Beispiel das Quercetin. Es hat einen günstigen Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Das Quercetin ist im Stande immunregulierend zu wirken, das heißt die Widerstandskraft des Körpers zu stärken. Es kann aber auch vor Krankheiten schützen, wie zum Beispiel den Krebs.

Das funktioniert so: Krebs kann unter anderem durch so genannte freie Radikale verursacht werden. Diese kleinen aggressiven Moleküle können durch UV-Strahlung, Stress, Rauchen oder unausgewogene Ernährung entstehen. Sie sind deshalb so gefährlich, weil sie Zellmembranen angreifen und schädigen, sie können aber auch noch tiefer in die Zelle eindringen und Schäden am Erbgut anrichten.

Das Quercetin verhindert diesen Prozess, indem es sich an die freie Radikale anheftet und diese unschädlich macht. Und: Quercetin ist nur einer von vielen sekundärer Pflanzenstoffen, die im klassischen Apfel steckten.

Der Super-Apfel

Sein Name: Boskop. Er schmeckt zwar sauer, aber er ist der perfekte Apfel. Der Boskop enthält alle interessanten Substanzen wie die sekundären Pflanzenstoffe. Deshalb ist es sicher empfehlenswert jeden Tag mindestens einen Apfel davon zu essen.

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