Äpfel vor der Ernte

Kann man auch heute noch bedenkenlos in einen knackigen Apfel beißen? Die mögliche Belastung mit Schadstoffen verunsichert viele Verbraucher – zu Unrecht, wie wiederholte Messungen zeigen.

Äpfel haben im Allgemeinen eine gute Qualität. Das zeigt das deutsche Lebensmittel-Monitoring, eine regelmäßig wiederholte Beobachtung, Messung und Bewertung von unerwünschten Stoffen in und auf Lebensmitteln. Bei Äpfeln wurden Rückstände von Blei, Cadmium und Pflanzenschutzmitteln untersucht. Ergebnis: Die Früchte sind wenig bis gar nicht mit Schadstoffen belastet. Und wenn, dann liegt der Wert meistens unter der gesetzlich festgelegten Höchstmenge.

 Das können Sie tun:

Um die Aufnahme unerwünschter Stoffe so gering wie möglich zu halten, sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:

  • Äpfel mit warmem Wasser waschen und mit einem Tuch gründlich abreiben. Mögliche Rückstände lassen sich so gut beseitigen. Die Früchte müssen nicht geschält werden. Denn in und unter der Apfelschale sitzen viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Äpfel bevorzugt in der Saison von September bis März einkaufen. Die Belastung mit Pflanzenschutzmitteln unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Im Sommer enthalten Äpfel generell mehr Rückstände, da die meisten dieser Äpfel aus weit entfernten Erzeugerländern stammen. Damit sie während des Transportes nicht verderben, werden sie mit Pflanzenschutzmitteln behandelt.
  • Aus diesem Grund vorzugsweise heimische Äpfel konsumieren.

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Der Landesverband „Sächsisches Obst“ e. V. vertritt die Interessen der Obstbaubetriebe in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Angebaut werden Äpfel, Sauerkirschen, Süßkirschen, Pflaumen, Birnen und Beerenobst.

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